Nicht kann! Ich wünschte wirklich, ich könnte das einfach so formulieren, aber abgesehen von der Problematik bin ich sowieso nicht so... hm, wie soll ich das sagen... ich glaube einfach nicht, dass ich sowas gut in Worte fassen kann. Auch aus Sorge, dass man mich hinterher auf was festnagelt, was ich mal gesagt habe, weil ich in dem Moment dachte es sei richtig. Ich kann da selbst nur Vermuten, irgendwie. Was Vanita sagt stimmt aber schon sehr. Ich hab vor ner Weile mal einen Eintrag in meinem LJ gemacht, dass mich das mit dem Produktdesign hier grade so furchtbar ankotzt und keine Lust und ich bin doch kein Produktdesigner und blabla. Darauf hatte niemand reagiert, was ich schon schade fand, weil ich ein liebes Wort ganz gut hätte brauchen können. Ich hab dann jemanden (ist mal egal wen) darauf angesprochen, dass da niemand was zu sagt und wie schade und überhaupt. Darauf schrieb mir die Person doch einen Kommentar, der total lieb gemeint war und ich schaffe das schon irgendwie und so - und dann stand da noch dabei, dass 'sie (die person) schon immer gesagt hatte, dass ich ja kein designer bin'. Was im Grunde nicht verkehrt ist - ich wäre evtl. für andere Jobs besser geeignet, vielleicht wäre es tatsächlich besser, ich würde nicht studieren, weil ich selbst nicht davon überzeugt bin, dass ich später mal Miss Designerin sein will, sondern lieber ausführe etc (generell wäre eine andere Richtung vielleicht besser). Sache ist, ich habe kein klares Ziel, was blöd ist, sehr blöd, am blödesten für mich, aber ich kann mich nicht einfach hinsetzen und es mal eben rausfinden und dann den Sinn des Lebens wissen und wo ich hin will etc. Deshalb gehe ich den Weg, den ich eben gehe und sage mir immer wieder, er ist im Moment der Beste, denn jeder andere könnte genauso falsch sein und ich bin ja auch nicht schlecht in dem was ich tue. Nunja, lange Rede, kurzer Sinn, typisch EK, ich wollte Aufmunterung, so wie das doch jeder manchmal braucht, aber ich wollte doch nicht hören, dass ich hier falsch bin. Auch wenn es stimmt - es ist mir ja klar, aber wenn ich eins nicht kann oder will, dann ist es jetzt so und hier alles hinwerfen und noch mal bei null irgendwo anfangen, ohne die Garantie dass es dann besser ist. Das glaube ich nämlich nicht, dass es was gibt, was essentiell besser ist. Kurzes Drama, Komment wurde (nicht von mir) gelöscht, ich hab versucht mich zu erklären, aber ob es geklappt hat weiß ich nicht. Es war ja nie verletzend gemeint gewesen. Genauso wie ich niemanden verletzen will, auch wenn ich dauernd irgendwelche Tipps und Hilfestellungen gebe, die mal leicht als Kritik aufgefasst werden.
Ich glaube das Problem ist auch, wie du selbst erwähnst, wie die gemeinsame Vergangenheit ist und wie man mit Verletzungen umgeht, die schon passiert sind. Es ist nur eine Theorie, aber ich glaube ich neige sehr stark dazu, Verletzungen zu vergessen, zu verdrängen und zu verzeihen. Wenn mir jemand weh getan hat, gebe ich ihm grundsätzlich immer und immer wieder eine Chance, lege mir Erklärungen zurecht die den anderen 'entlasten' ("Hatte nen schlechten Tag"). Auch wenn ich anfangs eingeschnappt, sauer, traurig, whatever bin - man lasse mir etwas Zeit und ich bin wieder auf einer harmonischen Basis. Nur funktionieren andere eben nicht so, wenn ich sie verletze (immer unbeabsichtigt, ich bin harmoniesüchtig und will wie der Großteil der Menschheit einfach nur liebgehabt werden, die meisten Verletzungen basieren wohl wenn dann aus falscher Kommunikation, bzw. schlichter unfähigkeit meinerseits) beeinflusst das die Art wie sie mit mir umgehen, wie sie meine Aktionen und Reaktionen und meine Worte bewerten (Da werden dann sachen auf die Goldwaage gelegt, die ohne die vorherige Verletzung keine beachtung gefunden hätten). Und das ist so eine Sache, die mich so essentiell von anderen unterscheidet, dass auch ich sie kaum nachvollziehen kann. Ich kann auch nicht sagen, was besser ist. Natürlich denke ich oft mein Weg wäre der bessere, aber so wie ich daran scheitere Konflikte zu suchen, um Verbesserungen herbeizuführen, scheitern andere sicher auch daran immer und immer wieder Verständnis zu zeigen.
no subject
Date: 2006-11-26 04:49 pm (UTC)Was Vanita sagt stimmt aber schon sehr. Ich hab vor ner Weile mal einen Eintrag in meinem LJ gemacht, dass mich das mit dem Produktdesign hier grade so furchtbar ankotzt und keine Lust und ich bin doch kein Produktdesigner und blabla. Darauf hatte niemand reagiert, was ich schon schade fand, weil ich ein liebes Wort ganz gut hätte brauchen können. Ich hab dann jemanden (ist mal egal wen) darauf angesprochen, dass da niemand was zu sagt und wie schade und überhaupt. Darauf schrieb mir die Person doch einen Kommentar, der total lieb gemeint war und ich schaffe das schon irgendwie und so - und dann stand da noch dabei, dass 'sie (die person) schon immer gesagt hatte, dass ich ja kein designer bin'. Was im Grunde nicht verkehrt ist - ich wäre evtl. für andere Jobs besser geeignet, vielleicht wäre es tatsächlich besser, ich würde nicht studieren, weil ich selbst nicht davon überzeugt bin, dass ich später mal Miss Designerin sein will, sondern lieber ausführe etc (generell wäre eine andere Richtung vielleicht besser). Sache ist, ich habe kein klares Ziel, was blöd ist, sehr blöd, am blödesten für mich, aber ich kann mich nicht einfach hinsetzen und es mal eben rausfinden und dann den Sinn des Lebens wissen und wo ich hin will etc. Deshalb gehe ich den Weg, den ich eben gehe und sage mir immer wieder, er ist im Moment der Beste, denn jeder andere könnte genauso falsch sein und ich bin ja auch nicht schlecht in dem was ich tue. Nunja, lange Rede, kurzer Sinn, typisch EK, ich wollte Aufmunterung, so wie das doch jeder manchmal braucht, aber ich wollte doch nicht hören, dass ich hier falsch bin. Auch wenn es stimmt - es ist mir ja klar, aber wenn ich eins nicht kann oder will, dann ist es jetzt so und hier alles hinwerfen und noch mal bei null irgendwo anfangen, ohne die Garantie dass es dann besser ist. Das glaube ich nämlich nicht, dass es was gibt, was essentiell besser ist.
Kurzes Drama, Komment wurde (nicht von mir) gelöscht, ich hab versucht mich zu erklären, aber ob es geklappt hat weiß ich nicht. Es war ja nie verletzend gemeint gewesen. Genauso wie ich niemanden verletzen will, auch wenn ich dauernd irgendwelche Tipps und Hilfestellungen gebe, die mal leicht als Kritik aufgefasst werden.
Ich glaube das Problem ist auch, wie du selbst erwähnst, wie die gemeinsame Vergangenheit ist und wie man mit Verletzungen umgeht, die schon passiert sind. Es ist nur eine Theorie, aber ich glaube ich neige sehr stark dazu, Verletzungen zu vergessen, zu verdrängen und zu verzeihen. Wenn mir jemand weh getan hat, gebe ich ihm grundsätzlich immer und immer wieder eine Chance, lege mir Erklärungen zurecht die den anderen 'entlasten' ("Hatte nen schlechten Tag"). Auch wenn ich anfangs eingeschnappt, sauer, traurig, whatever bin - man lasse mir etwas Zeit und ich bin wieder auf einer harmonischen Basis. Nur funktionieren andere eben nicht so, wenn ich sie verletze (immer unbeabsichtigt, ich bin harmoniesüchtig und will wie der Großteil der Menschheit einfach nur liebgehabt werden, die meisten Verletzungen basieren wohl wenn dann aus falscher Kommunikation, bzw. schlichter unfähigkeit meinerseits) beeinflusst das die Art wie sie mit mir umgehen, wie sie meine Aktionen und Reaktionen und meine Worte bewerten (Da werden dann sachen auf die Goldwaage gelegt, die ohne die vorherige Verletzung keine beachtung gefunden hätten). Und das ist so eine Sache, die mich so essentiell von anderen unterscheidet, dass auch ich sie kaum nachvollziehen kann. Ich kann auch nicht sagen, was besser ist. Natürlich denke ich oft mein Weg wäre der bessere, aber so wie ich daran scheitere Konflikte zu suchen, um Verbesserungen herbeizuführen, scheitern andere sicher auch daran immer und immer wieder Verständnis zu zeigen.