- So ist es aber eine Serie über 7 Leute auf einer Insel. Oh, und im Hintergrund laufen manchmal welche vorbei.
- Ach, echt? Der Pilot hat irgendwo angedeutet, dass Zahlenmagie, böööser Nebel, Erscheinungen, Visionen, purer Aberglaube und eine parapsychische Weltverschwörung eine Rolle spielen? Muss ich verpasst haben. Ich habe in den Trailern gesehen, wie ein Flugzeug abstürzt, Leute sich hysterisch mit Waffen bedrohen, eine Gruppe Menschen ein selbstgebasteltes Floß zu Wasser lässt. Klingt nicht nach X-Files für mich.
- Man muss die Leute ja nicht die ganze Zeit versagen lassen. Ich hätte gerne die kleinen plötzlich oh so wichtigen Triumphe gesehen.
- Hey, you could run the risk of being *boring*! Ich meinte das so: "Eine Serie über Schiffbrüchige? Hmm... könnte langweilig sein, tun wir ein paar andere Leute auf die Insel. Hmmm. Besser noch ein paar Monster dazu. Ach, wenn wir schon dabei sind, noch ein paar Para-Phänomene. Nachher riskieren wir noch, langweilig zu werden!" (Skript verbessern? Lohnt nicht.)
- Ich behaupte, wenigstens einer von 50 Menschen hat nach zehn Tagen das Bedürfnis, sich einen ordentlichen Unterschlupf zu bauen. Irgend etwas zu bauen, um beschäftigt zu sein. Der Golfplatz war cool, aber mal ehrlich... vorher sitzen alle nur am Strand oder wie.
- Mag sein, dass die alle sammeln und jagen, aber das sieht man als Zuschauer nicht. Nicht mal im Hintergrund. Gar nicht. Bis auf John, Kate und 'Ethan', eben.
- 40 Minuten pro Woche, von denen pro Folge an die 15 für völlig unsinnige Dialoge und/oder überzogene Pseudothriller-Szenen verbaselt werden, in denen dann nach Woah!-Musik... gar nichts passiert. Wir saßen davor und haben alle paar Minuten das Psycho-"Dzing!Dzing!DzinG!Dzing!" von uns gegeben.
- Selbst Science Fiction kann "believable" sein. Warum dann nicht das? Ich finde diese Erwartung alles andere als 'unglücklich'. Und das mit dem MarySue-Prinzip ging gerade voll an mir vorbei...
- Ich muss zugeben, wenn ich in meinem Journal eine Meinung äußere, und dann kommentiert jemand mit einer anderen Meinung und geht jede meiner Teilmeinungen systematisch ab wie Argumente, um sie zu relativieren oder entkräften, und schreibt dann am Ende so etwas wie 'Über Geschmack lässt sich nicht streiten' oder "To each his own", finde ich das reichlich deplatziert. Entweder man möchte drüber diskutieren oder nicht, aber seine eigenen Argumente vorbringen und dann eine beendende Totschlagfloskel bringen... nee.
no subject
Date: 2006-03-21 12:29 pm (UTC)- Ach, echt? Der Pilot hat irgendwo angedeutet, dass Zahlenmagie, böööser Nebel, Erscheinungen, Visionen, purer Aberglaube und eine parapsychische Weltverschwörung eine Rolle spielen? Muss ich verpasst haben.
Ich habe in den Trailern gesehen, wie ein Flugzeug abstürzt, Leute sich hysterisch mit Waffen bedrohen, eine Gruppe Menschen ein selbstgebasteltes Floß zu Wasser lässt. Klingt nicht nach X-Files für mich.
- Man muss die Leute ja nicht die ganze Zeit versagen lassen. Ich hätte gerne die kleinen plötzlich oh so wichtigen Triumphe gesehen.
- Hey, you could run the risk of being *boring*!
Ich meinte das so: "Eine Serie über Schiffbrüchige? Hmm... könnte langweilig sein, tun wir ein paar andere Leute auf die Insel. Hmmm. Besser noch ein paar Monster dazu. Ach, wenn wir schon dabei sind, noch ein paar Para-Phänomene. Nachher riskieren wir noch, langweilig zu werden!" (Skript verbessern? Lohnt nicht.)
- Ich behaupte, wenigstens einer von 50 Menschen hat nach zehn Tagen das Bedürfnis, sich einen ordentlichen Unterschlupf zu bauen. Irgend etwas zu bauen, um beschäftigt zu sein. Der Golfplatz war cool, aber mal ehrlich... vorher sitzen alle nur am Strand oder wie.
- Mag sein, dass die alle sammeln und jagen, aber das sieht man als Zuschauer nicht. Nicht mal im Hintergrund. Gar nicht. Bis auf John, Kate und 'Ethan', eben.
- 40 Minuten pro Woche, von denen pro Folge an die 15 für völlig unsinnige Dialoge und/oder überzogene Pseudothriller-Szenen verbaselt werden, in denen dann nach Woah!-Musik... gar nichts passiert.
Wir saßen davor und haben alle paar Minuten das Psycho-"Dzing!Dzing!DzinG!Dzing!" von uns gegeben.
- Selbst Science Fiction kann "believable" sein. Warum dann nicht das? Ich finde diese Erwartung alles andere als 'unglücklich'. Und das mit dem MarySue-Prinzip ging gerade voll an mir vorbei...
- Ich muss zugeben, wenn ich in meinem Journal eine Meinung äußere, und dann kommentiert jemand mit einer anderen Meinung und geht jede meiner Teilmeinungen systematisch ab wie Argumente, um sie zu relativieren oder entkräften, und schreibt dann am Ende so etwas wie 'Über Geschmack lässt sich nicht streiten' oder "To each his own", finde ich das reichlich deplatziert. Entweder man möchte drüber diskutieren oder nicht, aber seine eigenen Argumente vorbringen und dann eine beendende Totschlagfloskel bringen... nee.